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Freitag, 13. April 2018

Mein erstes großes reines Sauerteigbrot

hat meine Männer und mich so richtig glücklich gemacht :)

Es war ein riiiesen Laib mit richtig rescher Kruste und toller, lockerer Krume.
Leider war es trotz seiner stattlichen Größe von 1.700g schon am nächsten Morgen wieder augegessen :)




Draußen tobt schon seit etlichen Tagen der Föhnsturm, an Gartenarbeit ist trotz des herrlichen Wetters und der warmen Temperaturen deshalb kaum zu denken was wirklich schade ist.

Aktuelle Wetterwerte: strahlend blauer Himmel mit ein paar Föhnwolken, aktuelle Temperatur: 18°

Donnerstag, 15. Februar 2018

Dinkel-Emmerwurzel

....:) ja einmal losgelassen ist meine Brotbackwut wieder voll entflammt und ich habe eine Weiteres
nachgeschoben.

Diesmal ein Dinkel-Emmermischbrot mit Quellstück, aufwändigem Dehnen und Falten, einer 36ig stündigen Teigführung und einem extrem weichen Teig der mir so einiges abverlangt hat :) :)

Für mich alles noch ziemlich kompliziert und ganz schön mühselig in der Planung aber.....
der Aufwand lohn sich und ich werde dieses Brot mit seinem einzigartigen Geschmack auf jeden Fall noch öfter backen.



Ich wünsche euch eine schöne Zeit.

Wetterwerte: traumhaftes Winterwetter, blitzblauer, wolkenloser Himmel, alles schneebedeckt und brrrr....-7°.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Nach fast 1 1/2 Jahren hab ich .......

endlich wieder mal selber Brot gebacken :).
Gescheitert ist das Ganze bis jetzt immer am nicht mehr, oder nur mehr in getrockneter Form, vorhandenen Sauerteig.

Ich hatte keine Ahnung wie ich ihn wieder zum Leben erwecken könnte und habs wegen all der vielen, anderen Arbeit einfach lieber bleiben lassen.

Beim letzten Putzmarathon ist mir der Trockensauerteig aber dann wieder unter die Finger gekommen und ich hatte die Wahl in zu entsorgen, oder es einfach zu versuchen. Dank einiger Bücher und der Hilfe von Tante Google ist es mir dann tatsächlich gelungen, ihn sogar nach dieser  langen Zeit wieder zu aktivieren.

Das Ergebnis waren lauter kleine Roggenweckerl und ..... sie sind erstaunlich gut gelungen.



Nun wird der Sauerteig weiter gehegt und gepflegt und es werden sicher wieder mehr selbst gebackene Brote entstehen.

Draußen stürmt und schneit es gerade wieder. vom Frühling ist hier bei uns nix zu sehen:(.


aktuelle Wetterwerte: Schneefall und -1°.



Freitag, 9. September 2016

Vintschgerloawal ....

im Holzofen gebacken, das ist schon etwas ganz Besonderes.

Bei uns in der Gemeinde kann man sich bei einem Händler, Holzbacköfen für ein paar Tage ausleihen.

Weil wir sowieso mal wieder für die GANZE Familie Pizza machen wollten und das im normalen Backofen ein schier endloses Unterfangen ist, haben wir das ausprobiert.

Der Ofen wurde mit einem Hänger angeliefert und aufgestellt. Kaum stand er da brach aus meinem Mann der Urinstinkt hervor :)
Holz wurde hergerichtet und herbeigekarrt und der Ofen musste SOFORT angefeuert werden. Offenes Feuer....ach wie schön.


Gott sei Dank war in dem Moment auch noch ein*Brocken* Rindfleisch und Kartoffeln im Haus und so konnte er gleich noch darin braten. Solche Öfen erreichen Temperaturen von mehreren hundert Grad und so waren die Kartoffeln und das Fleisch ruck zuck fertig.
ER war begeistert... in mir riefen die Kartoffeln Kindheitserinnerungen hervor, denn sie schmeckten genau so wie damals, als wir sie einfach im Lagerfeuer gegart hatten..

Naja aber eigentlich wollte ich ja nicht über Erdäpfel schreiben sonder euch meine Vintschgerl zeigen, die am nächsten Tag in den Ofen kamen.

Wohl war mir bei dem Gedanken an die große und nicht so leicht zu regulierende Hitze in diesem Ofen und die Auswirkungen die diese auf meine Teiglinge haben könnte ja nicht
aber mein Mann wollte es unbedingt ausprobieren und so hab ich ihm für den Anfang Gott sei Dank nur 2 Stück überlassen.
Meine Hinweise darauf, dass das Thermometer an die 400 Grad anzeigte wurden mit einer abwehrenden Handbewegung ignoriert. Das sei alles Blödsinn und wahrscheinlich sei das Thermometer kaputt. ER macht das schon..... und so kam es wie es es kommen mußte.
10 Minuten später waren die Teiglinge durchgebacken und so verkohlt, dass sie als Holzkohle hätten durchgehen können.

Nun musste er wohl oder übel eingestehen, dass ich vielleicht doch recht gehabt haben könnte und wartete zähneknirschend ab, bis das Thermometer auf  250° gefallen war. Dann wurden die restlichen Teiglinge eingeschoben und das Ergebnis konnte sich diesmal wirklich sehen lassen.


aktuelle Wetterlage: endlich eine länger anhaltende Schönwetterlage, 9.9.16 - 6:00 Uhr leicht bewölkt und 16°.




Samstag, 16. Juli 2016

Ein Sommer der....

ein Herbst ist.

Morgentemperaturen zwischen 9 + 12 Grad, Tageshöchsttemperaturen 14-16°.
Sturm, strömender Regen und Mittags Lichtverhältnisse wie im November, das ist die traurige Bilanz der letzen Tage/Wochen.

Im Garten...Land unter. Die meisten hohen Stauden in der Waagerechten. Zum Aufbinden keine ausreichend langen Regenpausen....hmmm.

Im Kamin prasselt das Feuer und weil es blöd wär jetzt schon mit Weihnachsbäckerei anzufangen hab ich wieder Mal Brot gebacken.

Dieses Mal *Schwarzbrot* und das im wahrsten Sinne des Wortes :)
Im Rezept stand 40 Minuten bei 250°. Gott sei Dank hab ich bereits nach 10 Minuten auf 220° zurückgeschalten, denn sonst wäre die Kruste nicht nur dunkelbraun.



Es riecht gsd noch nicht verbrannt, ist ziemlich locker geworden und wird jetzt gleich verkostet.

Euch wünsch ich besseres Wetter und ein schönes Wochenende.



Dienstag, 24. Mai 2016

Frisch gebackenes Brot....

Brot selbst zu backen gehört zu jenen Dingen, welche  ich schon vor Jahrzehnten mal ausprobiert hatte. Die Ergebnisse waren immer eher ernüchternd und nachdem die Kinder da waren und viele andere wichtige Dinge erledigt werden mussten, habe ich es wieder bleiben lassen.

Weil ich in den letzten Wochen körperlich doch ziemlich eingeschränkt und das Wetter meist auch alles andere als einladend war, ist hier im Hause Langeweile aufgekommen und ich habe ziemlich viel Zeit im www verbracht.

Als mir dann ein Rezept für Frühstücksbrötchen mit einem Bild, welches zum Reinbeißen einlud, in die Hände fiel, gab es kein Halten mehr.

Diese Brötchen werden mit einer Übernachtgare gemacht und verursachen am Morgen nicht mehr viel Aufhebens.

Ich war allerdings seeehr skeptisch, ob das auch funktionieren und das Ergebnis essbar sein würde, aber ich wurde positiv überrascht.


Mit den Schönheiten auf dem Rezeptfoto konnten sie zwar nicht mithalten, aber 
für meinen ersten Versuch bin ich richtig zufrieden. 
Besonders mit Butter und selbst gemachter Marmelade waren sie einfach nur lecker.

aktuelle Wetterwerte: richtiges Novemberwetter :(, es regnet
schon den ganzen Tag so vor sich hin. Temperatur 20:30 Uhr - 9°

Sonntag, 7. Juni 2015

Comtesse Holunder......


Der Schwarze Holunder (Sambucu nigra) oder bei uns einfach auch nur Holler genannt, ist eine alte 
Heilpflanze die hier überall wild  wächst.

Die Blüten können getrocknet für einen Tee bei Erkältungskrankheiten verwendet werden aber vor allem wird aus den frischen Blüten ein Hollunderblütensirup hergestellt, der mit Mineralwasser aufgespritzt, ein köstliches Erfrischungsgetränk ergibt.


Ich bereite diesen noch immer nach dem Rezept meiner Oma zu, obwohl es inzwischen unzählige Varianten davon gibt.

In den Topf kommen anfangs :

10 Dolden Hollunderblüten ( nur ernten, wenn diese völlig trocken und natürlich Laus frei sind :)
1 Liter Wasser
3 dicke Scheiben unbehandelte Zitronen

Je nachdem wie viel ihr davon machen wollt, landet alles in einem großen Topf und bleibt dort 24 Stunden, mit einem großen Teller beschwert, zugedeckt stehen. 
Danach  wird das ganze durch ein Sieb (ich lege dieses zusätzlich mit einer Stoffwindel aus) geleert, die Zitronenscheiben presse ich einzeln von Hand aus und nach dem Abtropfen wird alles mit der Stoffwindel so fest als möglich ausgepresst/gewrungen und der Rest entsorgt.

In die Flüssigkeit kommt nun 
1 kg Zucker (ich weiß das klingt extrem viel, nachdem der Saft aber auch starkt verdünnt werden kann relativiert sich das wieder)
und 30g Zitronensäure.

Nun wird alles unter häufigem Rühren (Zucker setzt sich sonst unten an) ganz kurz aufgekocht und noch siedend heiß in saubere Flaschen ( ich verwende dafür die ausgedienten Flaschen von passierten Tomaten, weil die Öffnung oben sehr weit ist, diese sehr gut gereinigt und immer wieder verwendet werden können) abgefüllt. Flaschen sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

So sollen die Flaschen besser verschlossen werden und der Sirup besser haltbar bleiben , meinte meine Oma. Ob es stimmt....ich weiß es nicht, mach es aber noch immer so und mir ist bis heute noch keine Einzige verdorben.

Nach ca. 15 Minuten wende ich die Flaschen wieder .
Dann bleibt nur mehr abzuwarten bis der Sirup abgekühlt ist und zu genießen :)


Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag!




Samstag, 25. Oktober 2014

Die Früchte der Rosa Canina ....




Von unserem  Küchenfenster aus, schaut man genau in unseren Garten und dort wächst und gedeiht eine Hundsrose, die sich im Herbst mit Unmengen an Früchten schmückt. Bis jetzt hab ich diese immer für die Vogerl als Herbst- und Winterfutter stehen lassen, aber heuer ist es den Früchten an den Kragen gegangen.

Schon das Sammeln war, auf Grund des Dornengestrüpps und der Hanglage, eine Herausforderung, aber ich habe mich tapfer durchgekämpft.

Meine Ernte war  wunderschön anzusehen und überraschend ergiebig


denn das ist nur die erste Hälfte der insgesamt 2,5kg.
                       
Die Verarbeitung war dann, ein mittelgroßes Desaster und meine Küche sah aus, als ob eine Bombe 
eingeschlagen hätte. Es gab keinen großen Topf, kein Sieb und keinen Schöpflöffel mehr, an dem 
nicht Hagebuttenkerne und Zucker klebte, aber das Ergebnis entschädigt  für die entstandene 
Sauerrei,
Ich freu mich sehr über meine erste

  *Hagebuttenmarmelade* 

die nicht nur extrem lecker schmeckt sondern auch noch gesund ist.

Wenn alle Töpfe und Gerätschaften wieder gesäubert sind, geht es morgen in die  2. Runde ;-)




Und hier das Rezept :

Zutaten:
1kg Hagebutten am Besten von der Hundsrose (Rosa Canina)
insgesamt einen ¾ Liter Wasser
¼ Liter frisch gepresster Orangensaft
1 kg Gelierzucker 1:1
 Saft von 1 Zitrone oder Zironensäure nach Geschmack

Hagebutten waschen und die Blüten-und  Stielansätze entfernen. Dabei können auch gleich schlechte Früchte aussortiert werden ;-). Mit einem ½ Liter Wasser im Schnellkochtopf ca. 20 Minuten kochen.
  


Die gekochten Hagebutten mit einem großen Löffel oder einer Kelle durch ein Sieb streichen  (soll auch mit der Flotten Lotte funktionieren, hat es bei mir aber nicht ) . Auf keinen Fall aber einen Pürierstab  verwenden! Der würde die Kerne und Härchen zerhacken und diese gelangen dann in die Marmelade. Das Passieren  ist ganz schön arbeitsintensiv .... aber nur nicht den Mut verlieren, es lohnt sich!

Die Rückstände (Kerne und Reste vom Fruchtfleisch)  kommen dann erneut in einen Topf und werden mit dem restlichen Wasser (¼ Liter) und  ¼ Liter  Orangensaft leicht erwärmt und zu einem homogenen Brei verrührt. Dieser Brei wird dann noch einmal durch das Sieb gestrichen. Die Reste können nun entsorgt werden.

Das so entstandene Mus mit dem Saft der Zitrone und dem Gelierzucker verrühren. Auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren (Achtung! Masse setzt sich auf dem Boden leicht an) erhitzten und 4 Minuten köcheln lassen. Heiß in saubere Gläser füllen, verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

Ich wünsche gutes Gelingen !!!!

Freitag, 24. Oktober 2014

*Very spicy*

Mein Mann hat unsere Chilis in Sicherheit gebracht und so können jetzt, trotz Wintereinbruchs,
Habaneros und Chilis  weiter heranreifen.

*Red Habanero*


Bei dem Kleinen hier handelt es sich um einen *Red Habanero* und somit um einen der schärfsten Chilis der Welt.
Er ist gerade Mal so groß wie ein Daumennagel aber er hat es ganz schön in sich. Er ist höllisch scharf und beim Verarbeiten, sollte man immer Handschuhen tragen (sonst hat man länger was davon, wie einem lieb ist) und für wirklich gute Lüftung sorgen. Wein- und Hustenanfälle sind auch so keine Seltenheit.  Klein aber oho kann man da nur sagen.

Daraus stellen wir *Habanero Hot Sauce* her



Zur Sauce kann ich leider nicht mehr als die Grundzutaten  ( 5 rote Habis, Karotten und Zwiebeln ) nennen, denn den Rest hat mein Sohn selber machen dürfen :)

  * Habanero- Salz*


Unten grobes Meersalz mit gelben und und oben mit roten Habaneros.  Es ist sehr praktisch und auch ganz leicht herzustellen. Man brauch nur grobes Meersalz mit ein paar Habis (je nach Geschmack zwischen 5 + 10 ) in einen Häcksler geben, klein machen, das Ganze beim Deckel öffnen unter den  Dunstabzug halten und dann im Rohr bei 50° mehrere Stunden trockenen, abfüllen und fertig.



Zum größten Teil legen wir unsere Chilis aber mit Zwiebel und Karotten in Essig ein und das ergibt dann

*Jalapenos en escabeche*


zur Jause einfach superlecker und so eingelegt, ein ganzes Jahr lang haltbar.


*Lemon Drop*

Das hier ist unser Neuer und seit  9 Monate haben wir nun ganz gespannt auf die Ernte gewartet. Seine Früchte schmecken intensiv nach Limonen hab ich mir von meinen Männern sagen lassen :). Sie haben aber einen Schärfegrad von 7.


 *Trifetti Variengata*

 Auch nicht besonders groß, ich würde sie auf  1-1,5cm schätzten, und diesmal auch nicht sooo scharf ( Schärfegrad 5 von 10). Diese Sorte hat wunderschön panaschierte Blättern und lila Blüten. Sie reifen von schwarz nach rot ab.



 *Trifettis* werden von uns fast ausschließlich getrocknet weil sie sich. auf Grund ihrer sehr dünnen Haut, vorzüglich dafür eignen. Sie baumeln momentan überall in der Wohnung von der Decke und bilden so den aktuellen Fensterschmuck.




Mittwoch, 15. Oktober 2014

Alles Tomate




Heuer werden wir von einer wahren Flut an Tomaten überrollt. Mein Mann erntet fast jeden Tag ein paar Kilo davon und obwohl wir viele davon verschenken,  wissen wir schon bald nicht mehr wohin damit. Deshhalb habe ich  angefangen sie in Essig einzulegen und Ketchup und Pizzaiola herzustellen.

Das Ketchup schmeckt zwar gut, aber so richtig nach Ketchup, so wie wir es gewohnt sind, schmeckt es nicht. Das war aber auch von Anfang an klar und liegt wohl auch an den Dingen die hier NICHT drin sind ;-).

Wen es trotzdem interessiert:

 Ketchup 
besteht aus Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, rotem Paprika und  frischen Chilischoten wobei diese Zutaten alle aus unserem Garten stammen. Abgeschmeckt wurde mit
etwas Tomatenmark, Balsamicoessig,  Zucker, Pimentkörnern und Koriander.



Die Pizzaiola ist
wirklich richtig lecker und ich habe am Wochenende wieder nachproduziert.
Sie besteht ebenfalls fast ausschließlich aus Zutaten aus unserem Garten: Frische Tomaten, Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Stangensellerie etwas Salz, Zucker und Pfeffer sind auch noch dabei.


Zwiebel, Knoblauch, Karotten und den Stangesellerie klein schnibbeln und mit etwas Olivenöl anbraten. Die klein geschnittenen Tomaten dazugeben und alles miteinander ca. 1 Stunde (besser sogar noch etwas länger), langsam köcheln lassen. Dann durch ein Sieb passieren und weiter ein reduzieren bis eine dickflüssige Masse entstanden ist.

Und weil die Sauce so lecker schmeckt, darf ich jetzt andauernd Pizza machen :-)

Nachtrag vom 2.6.2015: ich habe gestern die letzte Flasche Pizzaiola geöffnet. Somit ist die Sauce ohne Konservierungsstoffe mind. 7 Monate haltbar.